Historie des SV Blau-Weiss Empor Wanzleben e.V.

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1881 Gründungsversammlung des „Männer- und Turnverein von 1881 e.V.“ im Lokal „Prinz Friedrich Karl“ (Ratswaage) durch Schuhmachermeister Klipp.
1886 Gründungsveranstaltung des „Männer-Turnverein Jahn Wanzleben“ im Schützenhaus (Stadthalle).
1892 Das Schützenhaus wird Vereinslokal des MTV 1881.
1894 Die beiden Männer-Turnvereine MTV 1881 und MTV Jahn knüpfen erste Kontakte miteinander.

1895 Der „Männer-Turn- und Gesangsverein“ wird gegründet. Als Vereinszeichen werden Schleifen aus weißem und blauem Band und das Turnabzeichen mit vier „F“ („Frisch, Frei, Fromm, Froh“) und umschlingenden Lorbeerkranz gewählt (hier liegt wahrscheinlich der Ursprung der Vereinsfarbe Blau/Weiß).
1896 Der Männer-Turnverein 1881 und der Männer-Turn- und Gesangsverein Wanzleben schließen sich zusammen.
1898 Das Lokal „Prinz Friedrich Karl“ wird wieder Vereinslokal des MTV 1881. Als Vereinsfarben werden „Blau-Weiß“ bestimmt.
1901 Die Turner des MTV 1881 bestreiten ein erstes Probespiel mit einem Fußball. Gründung der Fußballabteilung „FC Hohenzollern“ Wanzleben.
1910 Der MTV 1881 bildet die erste Damenriege in der Stadt. Im September wird das erste offizielle Fußballspiel des FC Hohenzollern ausgetragen. Gegner sind die Klein Wanzleber Sportfreunde.
1912 Gründung des „Verein für Bewegungsspiele 1912“ (VfB) Wanzleben.


1913 Gründung der Fußballabteilung SV Preußen Wanzleben. Die fußballbegeisterten Mitglieder aus dem MTV 1881 schließen sich zu diesem Verein zusammen. Im MTV 1881 steht die Sportart Turnen weiter im Mittelpunkt, es wird aber auch Fußball unter dem Namen FC Hohenzollern gespielt.
1919 Gründung der „Vereinigten Turnerschaft Wanzleben“ im „Prinz Friedrich Karl“ als Ergebnis des Zusammenschlusses der Turnvereine MTV 1881 und MTV Jahn. Als 1.Vorsitzender wird Gustav Heitmann, als 2.Vorsitzender wird Carl Andrae und als Gerätewart Willi Backhaus gewählt.
1921 Der FC Hohenzollern Wanzleben richtet einen Sportplatz an der Schleibnitzer Chaussee (heute Getreidewirtschaft) ein. Stifter des Bodens ist Amtsrat Erich Kühne. Zu Pfingsten findet ein großes Lokaltreffen zwischen dem 1920 gegründeten SC Hertha Wanzleben und dem FC Hohenzollern Wanzleben statt, das die Hohenzollern mit 7:2 für sich entscheiden.
1922 Die Fußballabteilung des FC Hohenzollern geht geschlossen in den VfB 1912 Wanzleben über.
1925 Der Schwimm-Club Wanzleben entsteht aus dem Verein zum Bau der Badeanstalt und wird gegründet.
1926 Am 30. März wird die Wanzleber Badeanstalt (jetzt Spaßbad) in der Lindenpromenade fertiggestellt.
1928 Im Entscheidungsspiel um die Klassenmeisterschaft der Klasse 2c des Mittelgaus trifft der VfB Wanzleben 1912 auf Germania 1900 Magdeburg und wird wiederum Meister.
1930 Einweihung des VfB-Sportplatzes an der Alten Promenade (heute KiTa Sarrezwerge).
1932 Erste Gedanken zur Gründung eines Sportvereins in Wanzleben, der Fußballer, Turner und Schwimmer zusammen führen soll.
1933 Zusammenschluss der „Vereinigten Turnerschaft Wanzleben“, des „Deutschen Fußballverbandes Wanzleben“ und des „Deutschen Schwimmvereins Wanzleben“ im VfB 1912 Wanzleben.
1934 Aufstieg der Fußballmannschaft in die Bezirksliga Staffel III des Gaues Magdeburg. Daran beteiligte waren die Spieler A. Schneider, H. Lüdde, H. Schaper, O. Strasser, W. Bosse, W. Schwerin, H. Meyer, S. Jarka, G. Rhode, R. Grabau, G. Schwarz.
1939 Fertigstellung des neuen Sportplatzes (jetzt Bördestadion) mit HJ-Heim neben der Badeanstalt. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 27.000 Reichsmark.
1940 Der VfB 1912 Wanzleben wird Kriegsmeister durch ein 8:0 im Entscheidungsspiel gegen die Sportfreunde aus Klein Wanzleben und nimmt somit an den Aufstiegsspielen teil.
1941 Ende des Sportbetriebes durch den 2. Weltkrieg.
1945 Herrichtung des für Kriegszwecke umgestalteten Sportplatzes durch Sportfreunde, Funktionäre und Jugendliche. Am 25. Juli findet die erste Sitzung des VfB 1912 Wanzleben nach dem Krieg statt. Der neue Vorstand wird gewählt und Theo Fuchs als erster Vorsitzender ernannt. Kapitän der ersten Mannschaft wird die Torwartlegende Otto „Knust“ Ebeling. Am 29. Juli findet das erste langersehnte Fußballspiel in Wanzleben statt. Erster Gegner ist der alte Rivale, die SG Klein Wanzleben. Für Wanzleben treten Ebeling, Bosse, Schneider, Matthias, Meyer, I. Rhode, von Lockstädt, Wehr, Pisrags, Reinhold und E. Rhode an.
1946 Umbenennung des Sportvereins auf Anweisung der sowjetischen Kommandantur in Betriebssportgemeinschaft „Konsum“ Wanzleben. Im Gasthaus „Zur Ratswaage“ fand die erste außerordentliche Sitzung statt. Der Sportverein wird in die Sektionen Fußball, Handball, Turnen und Schwimmen aufgeteilt.
1948 Die Fußballer des Vereins BSG Konsum Wanzleben spielen jetzt unter dem Namen SG „Sportfreunde“ Wanzleben.
1949 Gründung der BSG „Empor“ Wanzleben. Die Fußballer werden Kreismeister und steigen in die Bezirksklasse auf.
1951 Die Fußballmannschaft spielte unter Fritz Schneidewind in der 2. Kreisklasse und wurde nach erfolgreichem Durchmarsch Kreismeister. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörten H.J. Schröder, H. Schlitte, W. Schlothauer, I. Rhode, F. Schneidewind, H. Bastuk, A. Pitschmann, K. Moldenhauer, E. Belcour und F. Zimmermann.
1952 Die in 23 Spielen ungeschlagene 1. Männermannschaft der BSG Empor wird Kreismeister und steigt mit 48:4 Punkten und 108:28 Toren in die Bezirksklasse auf. Zu dieser Mannschaft gehörten Sachwitz, Freie, Henning, Lobe, Lenzen, Morzek, Hoppe, Hahmann, Bensch, Mergel, Neudamm, Wrzesok, Beholz, Krollmann, Schmidt und Bothmann.
1954 Die Handballmänner der BSG steigen in die Bezirksklasse auf. Unter anderem sind die Sportfreunde R. Sasse, H. Sohl, W. Sasse, H. Bellstedt, H. Gerste und H. Pressel am Titel beteiligt.
1955 Aus der erfolgreichen Fußballabteilung spielen die 1. Männermannschaft, die Reserve und die A-Jugend in der Bezirksklasse. Auch die Herren und Damen der BSG-Sektion Handball spielen höherklassig.
1956 Die Sektion Tischtennis wird gegründet. Die Gründungsmitglieder sind Günther Fließ, Marlene Weber, Margit Liebscher, Ruth Meyer, Ingmar Rhode und Ernst Kunze.
1957 Von 14 möglichen Medaillen holt die Sektion Tischtennis sensationelle 10 am 30.November und 1. Dezember in Osterweddingen.
1958 Die Fußballer Reuter, Pohlmann, Trautewig, Klar, Sombrowski, Gertig, Braun, Slawinski, Löwner, Zelosko, Hahmann, Krollmann, Dummernicht, Dreyer, Wrzesok, Dziallas und Meyer vertreten die Farben des Vereins in der Bezirksklasse. Es wird die Sektion Reitsport gebildet. Die Tischtennisabteilung wird Kreismeister. Erfolgreich bei den Damen sind Meyer, Liebscher, Stasiewski, Kolenda, Abel und bei den Herren Wilkerling und Dankert.
1960 Die Fußballer spielen wieder in der Kreisklasse.
1962 Am 6. Januar nimmt die BSG Empor Wanzleben an den Pokalwettbewerben der Turner des Kreises Wanzleben teil, bei denen Udo Geydetzka Sieger im Vierkampf wird. Am 13. Januar belegen die Turner Gerhard Trümpelmann, Jörg Walter und Eike Güldenpfennig in ihren Leistungsklassen jeweils den zweiten Rang bei den in Wanzleben stattfindenden Kreismeisterschaften. Die Herren der Sektion Tischtennis werden souverän Kreismeister und steigen in die Bezirksklasse auf. Dazu gehörten I. Rhode, G. Abel, J. Dankert, H. Sohl, G. Fließ, A. Kunert, H. Rotthoff, H. Strube und R. Abel. Die Tischtennis-Damen, zu denen Liebscher, Meyer, Stasiewski, Kolenda und Wegener gehörten, steigen von der Bezirksklasse in die Bezirksliga auf.
1963 Neuer Spielort der Sektion Tischtennis ist die neue Sporthalle im Bördestadion.
1964 Gründung der Sektion Volleyball. Zur Herrenmannschaft gehören Harry Heise, Friedrich-Wilhelm Refert, Klaus Quaiser, Norbert Hahn, Trainer Host Dumke, Wolfgang Bernd, Georg Voigt und Gerd Stasiewski.
1966 Die Fußballmannschaft ist wieder Kreismeister und Aufsteiger in die Bezirksklasse. Zur Meistermannschaft gehörten Trainer F. Schneidewind, Lauterbach, Semrau, Braune, Trautewig, Sombrowski, Kusch, Zelosko, Harig, Koch, Reuter, Illinger und Hahmann.
1970 Zum Fußball-Kreismeister und Aufsteiger in die Bezirksklasse gehörten Schlothauer, Richter, Bastuck, Kusch, Semrau, Braune, Archut, Buch, Fröhlich, Bräutigam, F. Sachwitz, Hartig, Krollmann, P. Wrüske, Köppe, Wendt, Bertling, Block, Thede, Kallweit, Lingner und Trainer Günter Fließ.
1971 Die Lehrer Werner Andrae und Horst Dumke bauen in der BSG Empor Wanzleben die Sektion Leichtathletik auf.
1972 Beginn der erfolgreichsten Fußball-Nachwuchsabteilung der Geschichte der BSG Empor Wanzleben.
1975 Der Leichtathlet Volker Kullak wird in Magdeburg Zehnkampfbezirksmeister der 6. Klassen mit 3603 Punkten. Bei der Bezirksmeisterschaft der Kinder und Jugendlichen in Halberstadt belegte Volker Kullak im Zehnkampf, Andrea Ullrich im Kugelstoßen und Martin Schindler über 300 Meter Hürden jeweils den 1. Platz. Der Bezirksrekord von Martin (41,1 Sek.) hat drei Jahre Bestand. Bei der Kreis-, Kinder- und Jugendspartakiade wirft Volker Kullak DDR-Rekord mit dem Hammer. Die 42,45 m haben noch neun Jahre ihre Gültigkeit.
1976 Am 15. Juli wurde Volker Kullak in Jena DDR-Schülermeister im Kugelstoßen mit 15,94 m. Dieser Rekord hat heute noch Bestand. Dirk Zeiske brachte bei der Bezirksmeisterschaft das Kunststück fertig und eroberte 14 Medaillen. Im Rahmen des „Mach-Mit“-Wettbeweres schaffen die Sportler der BSG Empor Wanzleben eine neue 40 x 60 Meter große Kleinfeldsportanlage, die pünktlich am 28. August feierlich durch Bürgermeister Ernst Gustke übergeben wird.
1978 Die 1. Fußballmannschaft erringt die Kreismeisterschaft und steigt in die Bezirksklasse auf. Zum erfolgreichen Team gehören K. Wrüske, A. Lemkau, U. Röhrich, W. Krollmann, H. Gustke, K. Schlothauer, W. Eldau, D. Kusch, P. Semrau, U. Prosovsy, E. Lingner, P. Trautewig, K.U. Schöndube, F. Sachwitz, W. Hänecke, H. Riethausen, F. Bierwirth, J. Hermann, M. Bräutigam, HP. Sommer, W. Michler, P. Wrüske, K. Protz und Trainer Fritz Schneidewind.
1980 Die Herrenmannschaft der Tischtennissektion wird wieder Kreismeister. Folgende Sportler hatten daran ihren Anteil: W. Kotulla, K. Hampicke, T. Knoll und A. Kunert.
1983 Gründung der Sektion Federball.
1985 Die Sektion Volleyball bildet wegen großer Beliebtheit eine zweite Herrenmannschaft, eine Damenmannschaft und eine Jugendmannschaft. Die Mitgliederzahl wächst auf 60 Teilnehmer.
1987 Bei den Bezirksmeisterschaften wird Nancy Guradt Bezirksmeister im Weitsprung und über 200 m.
1988 Die zweite Mannschaft der Tischtennissektion ist Aufsteiger in die Bezirksklasse, weil Klein Wanzleben als Kreismeister verzichtet. Dabei waren Reinhard Scheidat, Alfred Kunert, Engelbert Heinicke und Georg Voigt.
1989 Die Sektion Reitsport bezieht ihr neues Domizil am Darrplan. Bei den Bezirksmeisterschaften wurde Kevin Martin Bezirksmeister im 60-Meter-Lauf. Am 7. September organisiert die Sektion Fußball einen Leckerbissen zum historischen Bauernmarkt, bei dem ein Wanzleber Altherren-Team gegen die DDR-Traditionsmannschaft antrat und mit 2:6 unterlag. Die Tore schossen 2 x D. Kusch (Wanzleben), 4 x A. Streich und 2 x D. Riedel.
1991 Gründung des SV Blau-Weiß Empor e.V. Wanzleben aus der BSG Empor Wanzleben. Die A-Jugend steigt in die Landesliga, die damals höchste Spielklasse Sachsen-Anhalts, auf. Zum erfolgreichen Team gehörten: G. Voigt, M. Block, S. Schlothauer, M. Günther, K. Wilke, N. Strickrodt, I. Herrmanns, S. Franke, G. Unger, M. Karsten, N. Braun, T. Gerloff, D. Kühnel, S. Hoppe, S. Loose, D. Froese und Trainer Steffen Werner.
1992 Verleihung der Sportplakette des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, als Auszeichnung für die in langjährigem Wirken erworbenen Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sports. Die 1. Mannschaft wird Staffelsieger in der Fußball-Bezirksklasse Staffel 3 und steigt in die Bezirksliga auf. Zum erfolgreichen Team gehörten M. Stridde, K. Wilke, H. Kunert, K.U. Schöndube, D. Günther, W. Seguin, M. Fischer, P. Trautewig, N. Strickrodt, S. Scheerenberger, H. Heine, F. Bierwirth, U. Bernhardt, U. Spieß, I. Herrmanns, Mannschaftsleiter Rudi Marzollek und Trainer Bernd Tiedge.
1993 Zwei neue erfolgreiche Mädchenmannschaften unter den Trainerinnen Heidi Hellrung, Regine Buchert und Carola Pinkernelle zieren den Sportverein.
1994 Die 1. Fußballmannschaft steht am 11. Mai im Pokalfinale des Landes Sachsen-Anhalt. Gegner ist der 1. FC Magdeburg. Trotz der 1:4 Niederlage vor 1250 begeisterten Zuschauern ist es der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Torschütze war Nico Strickrodt. Folgende Mannschaft hatte am Pokalerfolg Anteil: T. Göbel, N. Seguin, K. Wilke, H. Heine, T. Gerloff, T. Marschke, D. Günther, A. Pohl, F. Bierwirth, I. Angelov, U. Spieß, J. Mehlfeldt, L. Philipp, M. Fischer, N. Strickrodt, W. Seguin, I. Braune, A. Krause.
1995 Neuaufbau der 1. Fußballmannschaft, nachdem 12 Spieler den Verein verließen. Folgende Spieler sorgten für den Neuanfang: T. Breier, P. Trautewig, A. Krause, K. Wilke, M. Strickrodt, M. Fischer, H.J. Meyer, H. Kunert, T. Schmidt, S. Franke, I. Braune, M. Karsten, S. Scheerenberger, S. Hoppe, P. Sommer, M. Schröder, C. Pruschowitz, U. Prosovsky, H.J. Lingner, A. Loose, T. Maier, R. Krause, Trainer Günter Wrüske und Horst Werner Richter. Das Team wird, allen Abstiegsprognosen zum Trotz, sensationeller Fünfter der Bezirksliga Staffel 5 und ist sogar mit dem Tabellenzweiten punktgleich.
1996 Die erste Frauenmannschaft geht für SV Blau-Weiß Empor Wanzleben in den Spielbetrieb: M. Riemann (Übungsleiter), H. Riemann (Betreuerin), M. Günther, S. Günther, D. Riemann, A. Theuring, C. Feldheim, R. Borchert, H. Schulze (Betreuer), J. Jurig, C. Salomon, C. Pinkernelle, J. Pinkernelle, M. Salomon und K. Dietrich. Die 1. Fußballmannschaft wird Staffelsieger der Bezirksliga Staffel 4 und steigt in die Landesliga auf. Folgende Spieler waren am Erfolg beteiligt: H. Heine, I. Braune, M. Fischer, F. Bierwirth, H.J. Meyer, H. Kunert, P. Trautewig, P. Pohlmann, H.J. Lingner, N. Schippel, A. Krause, S. Scheerenberger, K. Wilke, I. Herrmanns, S. Trudewig, T. Marschke, M. Karsten, S. Hoppe, S. Franke, D. Howe, R. Krause, Trainer Günter Wrüske und Horst Werner Richter.
1997 Der SV Blau-Weiß Empor Wanzleben schafft den Durchmarsch von der Landesliga in die Verbandsliga und damit höchste Spielklasse des Landes Sachsen-Anhalt. Daran beteiligt waren M. Koellen, M. Sauerbach, A. Czeh, F. Bierwirth, A. Albrecht, P. Pohlmann, T. Marschke, A. Krause, A. Domine, R. Hoffmeister, D. Richter, I. Herrmanns, S. Loose, A. Töpfer, N. Schippel, S. Trudewig, H. Heine, I. Braune, Trainer Günther Wrüske und Hans Jürgen Lingner.
1998 Beim Landesportfest in Dessau belegen die Jungen der Volleyballabteilung landesweit den dritten Platz und die Mädchen kommen auf Platz 14 von insgesamt über 100 Mannschaften.
1999 Die II. Mannschaft des SV Blau-Weiß Wanzleben schafft den Aufstieg in die höchste Fußballklasse des Bördekreises. Folgende Spieler waren daran beteiligt: M. Lüdde, D. Froese, H. Brose, A. Töpfer, N. Finke, R. Krause, A. Lüdde, M. Pruschowitz, S. Franke, K. Wilke, T. Marschke, M. Tuchen, S. Scheerenberger, S. Krollmann, K. Hartig, D. Schulz, O. Dill, H. Schulze, A. Kniebel, R. Müller, H. Hauser, U. Prosovsky, K. Bormann, F. Bierwirth, M. Fischer, P. Trautewig, Trainer Lutz Hahmann und Mario Riemann.
2000 Am 16. Dezember erleben rund 1000 Zuschauer im Wanzleber Bördestadion ein tolles Fußballfest im Landespokal zwischen Blau-Weiß Empor Wanzleben und dem 1. FC Magdeburg, das der Gast erst in der Verlängerung mit 2:0 für sich entscheiden konnte.
2001 Die über 50 Jahre als verloren gegoltenen Vereinsfahnen des MTV 1881 und des MTV Jahn werden von Dr. Ernst Isensee dem Verein übergeben. Dessen Großvater Carl Andrae, 1919 zweiter Vorsitzender, hatte die Fahnen während des Krieges auf dem Dachboden seines Hauses versteckt, wo sie bis dahin lagen. Anlässlich des 120-jährigen Bestehens findet Ende August eine Sportwoche statt, zu der auch eine historische Festschrift erscheint.
2003 Die 1. Fußballmannschaft steigt aus der Verbandsliga ab, etliche Spieler dieses Teams verlassen daraufhin den Verein.
2004 Die neu formierte Mannschaft, die größtenteils aus Spielern des bis dahin in der Bördeliga spielenden II. Mannschaft besteht, schafft es erwartungsgemäß nicht, die Klasse zu halten und wird in die Landesklasse durchgereicht.
2005 Die 1. Fußballmannschaft verhindert den nach der Hinrunde schon bevorstehenden Abstieg aus der Landesklasse. Der Verein besinnt sich nunmehr auf die Forcierung der Nachwuchsarbeit der Abteilung Fußball.
2007 Abstieg der Herrenfußballmannschaft aus der Landesklasse in die Bördeliga. Auflösung der 2. Mannschaft wegen Spielermangels.
2009 Abstieg in die neuformierte 1. Kreisklasse des Landkreises Börde und daraufhin Auflösung der 1. Herren-Fußballmannschaft. Der Verein hat nunmehr keine Herrenmannschaft mehr im Spielbetrieb. Die Nachwuchsarbeit im Fußball hingegen trägt erste Früchte. Der Verein meldet eine D, E und F-Jugend für den Spielbetrieb, zudem gehen die Blau-Weißen mit einer Jugendspielgemeinschaft Altenweddingen/ Wanzleben in der C-Jugend an den Start. Am 1. Mai wird die neue Tartanbahn nach über einjähriger Bauzeit im Bördestadion freigegeben. Zudem finden weitere umfangreiche Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen statt, wozu u.a. auch der Abriss der Sporthalle gehört. Im Herbst eröffnet der Verein eine eigene Homepage.

2010 Der Verein und insbesondere die Abteilung Fußball starten einen umfassenden Neuanfang. Rüdiger Petrasch wirkt ab Januar als Abteilungsleiter Fußball und wird im Frühjahr zum Vereinsvorsitzenden gewählt. Der Verein bekennt sich zu vergangenen Fehlern und definiert neue Ziele, Strategien und Leitbilder. Strukturelle und personelle Neuerungen gehen damit einher. Es gelingt, mit dem Beginn der Saison 2010/2011 ein neues Herrenteam für die 2. Kreisklasse mit dem mittelfristigen Ziel Bördeliga zu bilden. Die Nachwuchsarbeit boomt: Die Zahl der Kinder und Jugendlichen konnte mit ca. 80 nahezu verdoppelt werden. Zudem wirkt sich die Kooperation mit dem SV Altenweddingen im Nachwuchsbereich positiv aus. Zusammen mit dem SVA werden eine B, C und D-Jugend gemeldet. Zudem gelingt des dem Verein eine A, F und erstmals auch eine G-Jugend zu melden. Auch die Abteilung Leichtathletik steht im Kreismaßstab zahlenmäßig gut da und kann diverse sportliche Erfolge vermelden. Zahlreiche außersportliche Veranstaltungen und Aktivitäten zeugen von einem lange nicht vorhandenem Vereinsleben. Verlorene Sympathien werden vor allem in der Stadt Wanzleben zurückgewonnen.

2011 BW Empor führt seinen 2010 eingeschlagenen Weg konsequent fort und etabliert sich im sportlich-gesellschaftlichen Leben der Stadt Wanzleben. So findet im Juli der 1. "Volks-Triathlon" unter Regie des Vereins statt und lockt ca. 80 Teilnehmer trotz widrigster Wetterverhältnisse nach Wanzleben. Die Abteilung Fußball wirkt weiterhin als Zugpferd und vermeldet im Sommer nach mehrjähriger Pause wieder eine 2. Herrenmannschaft in der 3. Kreisklasse. Dennoch liegt ein besonderes Augenmerk auf der Nachwuchsabteilung des Vereins: Sieben Nachwuchsteams wurden zu neuen Saison 2011/12 gemeldet - so viele wie seit mehr als 2 Jahrzehnten nicht mehr! Die Abteilung Leichtathletik vermeldet weiterhin große sportliche Erfolge, vornehmlich durch Catharina Bartsch oder auch Thomas Schindler. Durch zahlreiche Arbeitseinsätze wurde das Bördestadion weiterhin verschönert. Erstmals stellt der Verein einen Stand auf dem Wanzleber Weihnachtsmarkt.

2012 Der Verein hat zu alter Stärke und positiver Außenwirkung zurück gefunden! Im Januar findet der 2. Neujahrsempfang statt, zu dem viele Gönner und Sponsoren geladen werden. Im April wird die seit 2009 eingerichtete und hochaktuelle Homepage zum 100.000 Mal angeklickt. Die Abteilung Fußball verzeichnet großartige sportliche Erfolge. So steigt das 1. Herrenteam mit nur einer Niederlage in die 1. Bördekreisklasse auf. Zudem erreicht das Team um Trainer Uwe Spieß nach 1994 wieder mal ein Pokalendspiel! Das KFV-Kreispokalfinale in Hundisburg gegen BW Neuenhofe II geht allerdings mit 1:3 verloren. Zur großen Überraschung aller düpiert das neu formierte 2. Herrenteam die gesamte Konkurrenz und wird ebenfalls Staffelsieger, was den Aufstieg in die 2. Bördekreisklasse bedeutet. Den sportlichen Triumphzug vollendet die C-Jugend, die als JSG mit dem SVA als Kreismeister ab der Saison 2012/13 Landesligaluft schnuppert. Im Juli findet der inzwischen hoch beachtete 2. Sparkassen Triathlon mit 100 Teilnehmern statt, wovon 97 ins Ziel kommen. Die Leichtathleten sorgen weiter für Aufsehen und vermelden neben den tollen Ergebnissen im Erwachsenenbereich zahlreiche Achtungserfolge im Nachwuchs. Im Spätherbst findet der 3. Sportlerball statt, zu dem rd. 100 Gäste begrüßt werden. Der Nachwuchsbereich der Fußballabteilung boomt weiter und zählt am Ende des Jahres 96 Kinder und Jugendliche, die von 13 Wanzleber Trainern und Verantwortlichen betreut werden. Durch zahlreiche freiwillige Arbeitseinsätze konnte der Zuschauerbereich des Bördestadions gepflastert und die Zaunanlage der 100-Meter-Bahn vollendet werden. Der Verein war zudem wieder auf dem Wanzleber Weihnachtsmarkt mit einem Stand präsent.
Anmerkung: Die Historie des Vereins wurde in der Festschrift "1881-2001, 120 Jahre Sportverein, 100 Jahre Fußball in Wanzleben" durch das damalige Festkomitee R. Müller, K. Kunert, H.J. Sasse, R. Meyer, H. Sohl, H.G. Lange und G.v. Lockstädt zusammengetragen und veröffentlicht. Der hier dargestellte Werdegang des Vereins stellt lediglich einen Auszug dieser Festschrift dar bzw. wurde ab 2001 ergänzt.